WORKSHOPS für COREL DRAW und PHOTOPAINT

Button im Aqua- oder Gel-Look

für Corel Photo-Paint ab Version 9

TW6: Button im Aqua oder Gel Look

für Corel Photo-Paint ab V.9

Wo er zum ersten Mal auftauchte? Welcher Designer hatte die Idee? Auf diese Fragen kann ich Ihnen auch keine Antwort geben. Zu sehen ist der Effekt aber auf der Webpage von http://www.apple.com, auch gibt es bereits einige Tutorials für Adobe Photoshop und Xara. Aber wie geht das mit Corel Photo-Paint 9 und 10? Das erfahren Sie hier.

Vielleicht mögen Sie keinen Aqua Look, dann machen Sie sich trotzdem mit vielen Funktionen von Corel Photo-Paint vertraut, die Sie für eigene Produktionen einsetzen können.

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Ergebnisse für diesen Workshop

Hinweis:
Die folgenden Arbeiten werden mit Corel Photo-Paint 10 ausgeführt. Wenn in der Version Corel Photo-Paint 9 eine Abweichung in der Arbeitsweise erfolgt oder ein Menübefehl eine andere Bezeichnung hat, wird diese Textstelle mit einer anderen Farbe und in ( ) dargestellt. Ach ja, auch mit Version 8 müsste es eigentlich funktionieren, aber dafür möchte ich keine Garantie übernehmen. Also ganz gleich mit welcher Version Sie diesen Workshop angehen, ich wünsche Ihnen dabei viel Spaß und Erfolg.

Schritt 1:    Neue Datei

bulletNeues Bild anlegen
bulletAndockfenster Objekte aktivieren

Über >Datei>Neu gelangen Sie in das Dialogfenster "Neues Bild anlegen", hier übernehmen Sie die folgenden Einstellungen: Farbmodus: RGB/24Bit, Papierfarbe: weiß, Größe: Angepaßt, Breite: 200 Pixel, Höhe: 300 Pixel und einer Auflösung von 72 DPI. Damit haben Sie ein neue Datei, noch ohne Inhalt erstellt.

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Im Dialogfenster "Neues Bild anlegen" werden die Maße und die Auflösung eines Bildes festgelegt

Für die folgenden Aktionen ist das "Andockfenster Objekte" unverzichtbar. Wenn es auf Ihrer Arbeitsfläche noch nicht präsent ist, dann aktivieren Sie es mit >Fenster >Andockfenster>Objekte oder mit der (Strg+F7)-Tastenkombination. Besonders Anfänger sollten den Umgang mit dem Andockfenster Objekte etwas üben, es ist eine "Steuerzentrale" für die wichtigsten Funktionen in Corel Photo-Paint.

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Die "Steuerzentrale" in Photo-Paint, im Moment wird angezeigt, Ihr neues Bild besteht nur aus einem weißen Hintergrund

In dem Beispiel wird das Bild für einen Einsatz im Web angelegt, wollen Sie ein solches Werk auf Ihrem Tintenstrahldrucker ausgeben, dann ist eine Auflösung von 300 DPI zu empfehlen.

Doch bevor Sie diesen ersten Schritt abschließen, tun Sie sich bitte selbst einen Gefallen, speichern Sie die Datei über den Befehl >Datei>Speichern unter einem Dateinamen Ihrer Wahl. Denn wenn Corel Photo-Paint quasi "Selbstmord" begeht und sich aufhängt oder auf andere Weise um keinen Preis der Welt zum Weiterarbeiten zu bewegen ist, dann sind Sie auf der sicheren Seite. Das macht aber nur Sinn, wenn Sie immer mal zwischendurch auf die Schaltfläche "Speichern" klicken.

Schritt 2:     Objekt erstellen

bulletFarbverlauf einstellen und zuweisen
bulletObjekt zeichnen
bulletObjekt im Dokument ausrichten

Ziel in diesem Arbeitsschritt ist die Gestaltung einer Fläche mit abgerundeten Ecken, eigentlich ein Button. Er wird etwas groß geraten, aber es dient der besseren Darstellung im Tutorial. Nun könnte jemand auf die Idee kommen, eine solche Fläche direkt auf den Hintergrund zu zeichnen und später mittels der Maskierung ein Objekt zu erstellen. Funktioniert zwar auch, aber genau diesen Weg wählen Sie nicht.

Photo-Paint gibt Ihnen ein Hilfsmittel in die Hand, mit dem in einem Arbeitsgang ein Objekt produziert und mit der gewünschten Füllung versehen wird. Aktivieren Sie das Hilfsmittel "Rechteck", bevor Sie damit anfangen zu experimentieren, müssen in der "Eigenschaftsleiste" eine Reihe von Einstellungen vorgenommen werden, wie in der Abb. gezeigt:

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Die Eigenschaftsleiste bei aktivem Hilfsmittel "Rechteck"

Aber nicht wie gewohnt, von links nach rechts, sondern diesmal umgekehrt von rechts nach links, die beiden Schaltflächen für "Gibt die Form auf Objekt oder Auswahl wieder" und "Anti-Alias" müssen aktiviert sein, also gegebenenfalls anklicken. Der "Malmodus" steht auf "Normal", die "Rundung" setzen Sie auf einen Wert von 50, bei "Transparenz" und "Formbreite" muss ein Wert jeweils von 0 eingetragen werden und die Schaltfläche für "Farbverlauf" aktivieren. Jetzt gilt es den gewünschten Farbverlauf einzustellen, hierzu klicken Sie ebenfalls in der "Eigenschaftsleiste" auf die 5. Schaltfläche von links mit der Bezeichnung "Füllmuster bearbeiten", (V9: Schaltfläche "Füllung bearbeiten) es öffnet sich das Dialogfenster "Farbverlauf".

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Zeigt die Einstellungen für einen zweifarbigen, linearen Farbverlauf von schwarz nach weiß

Auch hier gibt es wieder etwas einzustellen, Typ: Linear, Winkel: -90,0 , Streifen: 256, Randabstand: 0%, Checkbox für Zwei Farben aktivieren und von Schwarz bis Weiß auswählen.

Genug der Einstellungen, mit gedrückter Maustaste zeichnen Sie ein Rechteck oder Quadrat in der geöffneten Datei. Ein Blick in das "Andockfenster" Objekte zeigt Ihnen, ich habe Ihnen nicht zuviel versprochen, Sie haben ein Objekt erzeugt, es ist über dem Hintergrund angeordnet.

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links: neues Objekt im Dokument
rechts: das neue Objekt wird angezeigt, es ist markiert

Zum Abschluss in diesem Arbeitsschritt soll das neue Objekt noch im Dokument zentriert werden. Hierzu öffnen Sie das Dialogfenster mit (Strg+A)-Tastenkombination, hier aktivieren Sie die Checkbox an Mitte des Dokuments und Zentriert und Mitte.

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Einstellungen für ein zentriertes Objekt

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Das Objekt ist in der Mitte vom Dokument zentriert 

Schritt 3:     Lichteffekt vorbereiten

bulletObjekt umbenennen
bulletHilfsmittel "Malfarbe" einstellen
bulletneues Objekt -Ebene - erzeugen
bulletObjekt maskieren
bulletauf Maske malen

In einigen Minuten werden Sie bereits mit einem weiteren Objekt arbeiten, also der richtige Zeitpunkt um Ihnen zu zeigen, wie Sie im "Andockfenster Objekte" von Anfang an Ordnung halten. Wie Sie bereits festgestellt haben, verleiht Corel Photo-Paint jedem neuen Objekt automatisch die Bezeichnung "Objekt" und zählt dabei nach oben. Bei mehreren Objekten verlieren Sie dabei leicht die Übersicht, zumal das kleine Vorschaufenster nicht genügend Informationen hergibt. Die Lösung, Sie geben den Objekten unverwechselbare Namen. Hierzu führen Sie einen Doppelklick aus auf die Bezeichnung "Objekt 1", es öffnet sich ein neues Dialogfenster, hier geben Sie den Namen "Button" ein.

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Hier geben Sie jedem Objekt einen aussagefähigen Namen

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Der geänderte Namen wird sofort angezeigt

Zurück zur eigentlichen Aufgabe, für das Aufbringen von Lichteffekten aktivieren Sie das Hilfsmittel "Malfarbe", bevor Sie damit loslegen können, sind wieder eine ganze Reihe von Einstellungen erforderlich.

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Eigenschaftsleiste bei aktivem Hilfsmittel "Malfarbe" - die Eigenschaftsleiste wird bei Ihnen in einem Stück dargestellt, fürs bessere Erkennen wurde sie bei dieser Darstellung geteilt, lassen Sie sich dadurch bitte nicht irritieren

Zuerst wählen Sie das Werkzeug "Sprühapparatur", der "Malmodus" ist Normal, den Regler für die "Spitzengröße" schieben Sie auf den Wert 34, "Menge" ist 30, "Transparenz" steht auf 35, "Weicher Rand formen" beträgt der Wert 100 und last but not least wird die Schaltfläche für "Anti-Alias" aktiviert.

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Die Werkzeuge, die über das Hilfsmittel "Malfarbe" zur Auswahl angeboten werden

Denkbar wäre, die gewünschten Lichteffekte direkt auf den Button zu malen. Dazu brauchen Sie eine ruhige Hand, außerdem ist es von Vorteil, wenn der Lichteffekt ein eigenständiges Objekt ist. So  haben Sie später mehr gestalterische Möglichkeiten, da es separat bearbeitet werden kann. Also das mit der ruhigen Hand lösen Sie, in dem Sie auf eine Maske malen. Hierfür wird eine Maske von dem Button benötigt, im "Andockfenster Objekte" ist das Objekt "Button" markiert, es ist blau unterlegt, nun klicken Sie auf den zweiten Button von links "Maske aus Objekt erstellen". Damit ist der Button maskiert. Danach klicken Sie auf den zweiten Button von rechts "Neues Objekt". Photo-Paint hat bei diesem Befehl eine unsichtbare Ebene ohne Inhalt erzeugt, wird später darauf gemalt, ist der Malstrich automatisch ein eigenständiges Objekt. Ist das alles vollbracht, klicken Sie noch mit der linken Maustaste in der Farbpalette auf die Farbe weiß, damit wird diese Farbe als Malfarbe definiert.

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links: Sie klicken auf den zweiten Button von links und dann den zweiten Button von rechts
rechts:  das neue leere Dokument wird angezeigt und ist markiert

Fassen wir kurz zusammen, nach wie vor ist das Hilfsmittel "Malfarbe" aktiv,  Sie haben das Malwerkzeug und die Malfarbe bestimmt, das Objekt ist maskiert, und ein neues leeres Objekt wurde erzeugt. Jetzt erkennen Sie in der Eigenschaftsleiste in der rechten Hälfte einen neuen Button mit der schrecklich langen Bezeichnung "Überpinselt die Maske oder weist ihr einen Effekt zu", (V9: "Strichmaske")hierauf klicken Sie einmal. Es öffnet sich ein neues Dialogfenster, hier stehen Ihnen drei verschiedene Einstellungen zur Verfügung. Sie aktivieren die Checkbox für Innerhalb der Maske und bestätigen mit OK. Wie bereits oben beschrieben, geben Sie dem neuen Objekt zwecks besserer Orientierung die Bezeichnung "Lichteffekt".

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In der rechten Hälfte der Eigenschaftsleiste wird ein neuer Button anwählbar

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Die Funktion "auf Maske malen" mit  den Einstellmöglichkeiten

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So sieht Ihr Dokument aus, nachdem Sie auf die Maske gemalt haben

Wichtig ist, dass nach dem Malen die Maske mit >Maske>Entfernen wieder gelöscht wird, alternativ gibt es für diese Funktion auch eine Schaltfläche in der Symbolleiste.

Schritt 4:     Lichteffekt, Feinschliff

bulletFläche vom neuen Objekt teilweise radieren
bulletObjekt mit Effektfilter weichzeichnen
bulletSchatten hinzufügen
bulletSchatten trennen

Das Hilfsmittel "Radierer" ist das erste Werkzeug, dass in diesem Arbeitsschritt eingesetzt wird. Um damit das gewünschte Resultat zu erzielen, muss es in der "Eigenschaftsleiste" ebenfalls angepasst werden. Aktivieren Sie das Hilfsmittel "Radierer", in der "Eigenschaftsleiste" übernehmen Sie die folgenden Werte: "Spitzengröße" 20, "Transparenz" 0, "Weichen Rand formen" 100 und den Button für "Anti-Alias" aktivieren.

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Eigenschaftsleiste bei aktivem Hilfsmittel "Radierer"

Achten Sie bitte darauf, das Objekt "Lichteffekt" muss bei der folgenden Aktion markiert sein, zu erkennen, der Name ist im "Andockfenster Objekte" blau hinterlegt. Ziel ist es, alle Teile bis auf einen Rand oben und einen etwas schmaleren Rand unten, zu entfernen. Wenn Sie zuvor noch nie mit dem Radierer gearbeitet haben, ist vielleicht etwas Übung angesagt. In diesem Fall hilft der Button "Widerruft den letzten Vorgang" in der Symbolleiste. Wenn Sie beim Radieren die (Strg)-Taste gedrückt halten, können Sie exakte horizontale Linien ziehen. Bitte orientieren Sie sich an der Abb. welche Flächen radiert werden.

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links: zeigt die verbleibende Fläche vom Objekt "Lichteffekt"
rechts: Button nach Einsatz von "Gaußscher Unschärfe"

Damit der Eindruck einer Lichtreflexion realistisch wirkt, rufen Sie auf >Effekte>Unschärfe >Gaußsche Unschärfe, im Dialogfeld schieben Sie den Regler auf einen Wert von 4,0 Pixel.

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Einstellung für die Weichzeichnung

Für eine perfekte Darstellung, fehlt noch ein Schatten für den Button. Der Anleitung entsprechend müsste bei Ihnen das Objekt "Lichteffekt" markiert sein, wechseln Sie die Markierung auf das Objekt "Button", in dem Sie im "Andockfenster Objekte" auf den Namen "Button" klicken, bis dieser blau unterlegt ist. Danach aktivieren Sie das Hilfsmittel "Interaktiver hinterlegter Schatten" und wählen in der "Eigenschaftsleiste" die Voreinstellung >Flachschatten unten rechts. Wechseln Sie zum Hilfsmittel "Objektauswahl" und der Schatten ist zugewiesen.

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links: Button mit Schatten
rechts: im Andockfenster wird das Objekt jetzt mit Schatten angezeigt

Corel Photo-Paint hat den Schatten mit dem Objekt verbunden, ganz gleich ob das Objekt verschoben wird oder ein Effektfilter zum Einsatz kommt, der Schatten bleibt unverändert am Button sozusagen kleben. In den meisten Fällen ist das eine sinnvolle Handhabung, aber in diesem Fall, wie Sie später noch erkennen werden, eher hinderlich. Die Lösung, der Schatten wird vom Objekt getrennt. Hierzu das Objekt "Button" mit der rechten Maustaste im Dokument anklicken und ausführen >Hinterlegter Schatten>Schatten trennen. Nach der Aktion sehen Sie im "Andockfenster Objekte" ein neues Objekt, ein Doppelklick auf den Namen und Sie geben im Dialogfenster die Bezeichnung "Schatten". Das muss nicht unbedingt erfolgen, hilft Ihnen aber bei der Auswahl der verschiedenen Objekte.

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Der Schatten ist vom Objekt getrennt und wird durch Namenseingabe auch so benannt

Vielleicht ist der eine oder andere schon von selbst darauf gekommen, vorausgesetzt er hat das bisherige Werk einmal genau unter die Lupe genommen. Beim Zuweisen des Gaußschen Weichzeichners wurde das Objekt "Lichteffekt" durch die Weichzeichnung der Ränder vergrößert. Mit anderen Worten, das Objekt ragt über den Rändern des Button hinaus. Das fällt so im ersten Moment auf einem weißen Hintergrund nicht auf, aber hier der Weg wie das korrigiert wird. Klicken Sie im "Andockfenster Objekte" auf das Wort "Button" und klicken ebenfalls im "Andockfenster Objekte" auf die Schaltfläche Maske aus Objekt erstellen. Wechseln Sie die Markierung auf das Objekt "Lichteffekt", also einmal darauf klicken und ein weiterer Mausklick auf die Schaltfläche Objekt aus Maske erstellen. Markieren Sie wieder das Objekt "Lichteffekt" und löschen es mit der (Entf)-Taste. Dem neuen Objekt geben Sie wieder den Namen "Lichteffekt".

Hier noch einmal für Anfänger aufgelistet, was Sie soeben getan haben. Das Objekt "Lichteffekt" sollte exakt der Größe des Buttons angepasst werden. Also haben Sie zuerst den Button maskiert und dann den Lichteffekt auf diese Größe beschnitten.

Schritt 5:     Es kommt Farbe ins Spiel

bulletFarbe mit Farbbalance
bulletFarbe mit Farbton
bulletDeckkraft für Objekt herabsetzen

Jetzt kommt der Moment der Einsicht, warum es von Vorteil ist, dass Sie die Buttonfläche, den Lichteffekt und den Schatten als separate Objekte vorliegen haben. Sie haben mehr Spielraum bei der Farbgebung, jedes Objekt kann nun gefärbt werden oder eben auch nicht.

Stellen Sie sicher, dass der "Button" markiert ist und rufen auf >Bild>Anpassen>Farbbalance, im Dialogfenster werden die Checkboxen für Schatten und Mitteltöne aktiviert, die Regler schieben Sie auf Cyan-Rot: -76, Magenta-fb2ün: 65 und für Gelb-Blau: auf 60. Markieren Sie danach den "Schatten" und wiederholen den Vorgang mit denselben Einstellungen.

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Mit diesen Einstellungen erscheint der Button in türkis

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Das Ergebnis Ihrer bisherigen Bemühungen

Sieht ja schon ganz nett aus, aber Aqua oder Gel ist nun mal durchsichtig und genau das fehlt dem Button noch. Damit Sie aber auch diesen Effekt besser beurteilen können, legen Sie zuvor noch ein schwarzes Dreieck hinter den Button.

Klicken Sie mit der linken Maustaste auf die Farbe Schwarz in der Farbpalette, damit ist Schwarz die Malfarbe. In der Statuszeile führen Sie einen Doppelklick aus auf das Farbfeld neben dem Farbeimer, über die Schaltfläche Malfarbe verwenden wird die Farbe als Füllfarbe bestimmt. Mit dieser Einstellung aktivieren Sie das Hilfsmittel "Polygon" und zeichnen damit ein Dreieck. Im "Andockfenster Objekte" schieben Sie mit gedrückter Maustaste das neue Objekt in der Reihenfolge ganz nach unten. Es wird so direkt über dem Hintergrund angeordnet. Das schwarze Dreieck ist selbstverständlich für den Effekt nicht notwendig, es dient ausschließlich der besseren Darstellung der Transparenz, die Sie jetzt visuell abstimmen.

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links: hier bestimmen Sie die Füllfarbe
rechts: das Dreieck wird unter dem Button und Schatten angeordnet

Die Transparenz einzustellen ist ein Kinderspiel, im "Andockfenster Objekte" wird der "Button" markiert und der Regler für die Deckkraft auf einen Wert von ca. 70% geschoben. Den Vorgang wiederholen Sie mit dem Schatten und einer Deckkraft von ca. 80%. Perfekt, ich gratuliere Ihnen zu einem Button im sogenannten "Aqua" oder "Gel" Look. Dank der einzelnen Objekte sind nun weitere Experimente machbar, wie z.B. die Helligkeit anzuheben usw.

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links: hier regeln Sie die Deckkraft für ein Objekt
rechts: der Button mit Transparenz und Text

Möchten Sie noch Text auf dem Button hinzufügen, wählen Sie das Hilfsmittel "Text", suchen in der "Eigenschaftsleiste" eine Schriftart Ihrer Wahl, setzen den Cursor in das Dokument und beginnen zu schreiben.

Zum Schluss zeige ich Ihnen noch eine Variation für die Farbgebung. Wählen Sie >Bild>Duplizieren, Photo-Paint hat Ihnen ein Duplikat erzeugt. Markieren Sie im "Andockfenster Objekte" das Objekt "Button" und führen aus >Bild>Anpassen>Sättigung reduzieren. Wiederholen Sie den Vorgang mit dem "Schatten". Danach beginnt das Spiel wieder von vorne, "Button" markieren und diesmal wählen Sie >Bild>Anpassen>Farbton, im Dialogfenster klicken Sie zuerst auf Zurücksetzen, aktivieren Schatten und Mitteltöne, schieben den Regler ganz nach rechts auf 100 und klicken dann einmal auf Mehr Rot und einmal auf Mehr Magenta, mit OK weisen Sie zu.

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Eine weitere Möglichkeit der Farbgebung

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links: Button im neuen Farbkleid
rechts: Variationen mit Clipart

Natürlich ist die hier vorgestellte Technik nicht nur auf Buttons anwendbar, jede Art von Symbolen oder Cliparts mit einer geschlossenen Fläche werden so zu einem Blickfang. Lassen Sie Ihrer eigenen Kreativität freien Lauf und experimentieren etwas mit Formen und Farben. Der Autor wünscht Ihnen dabei viel Spaß und Erfolg.   

copyright 2001 by kay michael kuhnlein

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