Teil 1: Die Tentakel-Grundform

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| 1. Sie erstellen zunächst einen einzelnen Tentakelarm, sozusagen als "Master-Tentakel". Er erhält die Basis-Eigenschaften für alle übrigen Fangarme.
Legen Sie eine neue Datei an: 200 x 500 Pixel, kein Hintergrund und für die Ausgabe am Bildschirm eine Auflösung von 72 dpi. Mit dem Hilfsmittel Freihandmaske zeichnen Sie eine dreieckige Auswahl. Dafür klicken Sie einmal unten links, dann einmal oben, wo die Spitze sein soll und schließlich doppelklicken Sie unten rechts um die Auswahl zu beenden.
Sie brauchen keine bestimmten Maße einhalten, orientieren Sie sich ungefähr an der Abbildung.
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2. Füllen Sie das Dreieck mit schwarz oder einer anderen dunklen Farbe. Dafür klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eines der Farbfelder am rechten Bildschirmrand, damit haben Sie die Füllfarbe ausgewählt.
Jetzt haben Sie zwei Möglichkeiten: Entweder Sie klicken mit dem Hilfsmittel Füllung (das ist der kleine Farbeimer) in das Dreieck oder sie gehen über das Menü >Bearbeiten >Füllen...,dort ist die aktuelle Füllfarbe schon eingestellt. |
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3. Sie werden die Maske jetzt verkleinern und eine zweite Farbschicht auftragen.
Im Menü >Maske >Formular >Reduzieren tragen Sie z.B. 12 Pixel ein. Dann füllen Sie die Fläche nach der gleichen Methode wie eben mit einer kräftigen Farbe.
Hinweis: In Corel Photo-Paint 11 heißt der Menüpunkt >Maske >Maskenumriss >Reduzieren.
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| 4. Dasselbe Spiel nochmal, die Maske wird aber nicht so stark reduziert wie eben. Im Beispiel habe ich den Wert 8 Pixel eingesetzt. Diesmal füllen Sie das kleine Auswahldreieck mit weißer Farbe. |
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| 5. Bringen Sie mit >Maske >Aus Objekt erstellen den Maskenrahmen wieder an die ursprüngliche Stelle. Er sorgt dafür, dass bei den folgenden Befehlen die Farbe nicht in den transparenten Bereich "ausläuft".
Mit dem Filter >Effekte >Künstlerische Striche >Bürste werden die Farben etwas durcheinandergeschüttelt. Ich habe folgende Einstellungen verwendet:
- Abstreifrichtung: Farbe
- Dichte: 1
- Größe: 10
Aber auch hier kommt es nicht so genau drauf an, es geht eigentlich nur darum, die glatten Farbflächen etwas aufzulösen
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6. Der nächste Befehl vermittelt ein wenig 3D-Feeling. Das machen Sie mit Die Einstellungen für mein Beispiel waren:
- Glanzlicht: 90
- Tiefe: 5
- Glättung: 100
- Lichtrichtung: 180°
- Lichtfarbe: Weiß
Achten Sie darauf, dass Sie einen Glanzlichtstreifen erhalten, wie hier an der rechten Seite des Dreiecks.
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7. Mit >Effekte >Unschärfe >Bewegungsunschärfe verwischen Sie die Farben. Das Objekt sieht jetzt gewölbt, glatt und etwas glänzend aus und die Farben gehen fließend ineinander über.
Probieren Sie mal, ob meine Einstellungen auch bei Ihnen zu einem ähnlichen Ergebnis führen:
- Entfernung: 60 Pixel
- Richtung: 90°
- Hintergrund neu erstellen: Pixel außerhalb des Bilds ignorieren
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| 8. Der Tentakel bekommt zum Schluss noch eine schön geschwungene Verkrümmung. Entfernen Sie zunächst die Maske (Menü Maske > Entfernen). Gehen Sie dann ins Menü >Effekte >Verzerren >Schub. Klicken Sie zuerst auf die Schaltfläche Horizontal, stellen Sie Skalieren auf 50% und Undefinierte Bereiche auf Umbruch.
Ziehen Sie dann mit der Maus an der senkrechten Linie im Kurvenfenster und versuchen Sie eine weich geschwungene S- oder Z-Form zu erzeugen. Achten Sie darauf, dass die Kurve keine scharfen Knicke bekommt. Wenn es nicht gleich klappt, können Sie nach einem Klick auf Zurücksetzen nochmal von vorn anfangen.
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Damit ist der "Master-Tentakel" fertig. Vergessen Sie nicht, ihn zu speichern.
In Teil 2 verarbeiten Sie ihn zu einer mehrarmigen Gruppe wie bei einem Kraken.
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